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Sonntag, 24. Januar 2016

Enteneier essen oder die vom Huhn?

"Enten legen ihre Eier in der Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier." Henry Ford

Dieses Zitat habe ich im Forum Selbstvers.org gefunden. Da wir uns auch Hühner zulegen wollen, das Häuschen ist gekauft, musste ich bei diesem Spruch schmunzeln.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Honig-Portal zum Stöbern

Bienenwabe - oben Honig - mittig das Brutnest - © H. Nedo

Webseiten über Bienen und Imker gibt es viele. Mehr als 80 Prozent aller Bienen werden von Hobbyimkern gehalten und viele kleine Imker zeigen mit Stolz auf ihrer eigenen Webseite Ihre Bienen und natürlich auch die Honigprodukte dazu. Viel Zeit steckt in den manchmal nicht perfekt aber liebevoll gestalteten Webseiten.

Vor kurzem bin ich auf eine sehr ausführliche Webseite gestoßen: das "Honig-Portal". Ob der Imker ein Hobby- oder Berufsimker ist, weiß ich nicht. Wir kennen uns nicht und trotzdem verbindet uns alle das Gleiche: die Liebe zu Bienen. Es sind keine Kuscheltiere. Die Imkerei ist kein "Nur-mal-so-Ausprobieren"-Hobby. Zu groß sind die Aufwendungen für die notwendige Ausrüstung, zu viel Arbeit machen die Bienen (auch wenn man nur wenige Völker hat).

Wenn dazu noch die Zeit bleibt, um sein Hobby und alles, was damit verbunden ist, im Internet vorzustellen, verdient das Anerkennung. Auf der Homepage "Honig-Portal" wird viel Wissenswertes rund um Bienen, Honig und die Imkerei vorgestellt. Hier geht es um Informationen rund um den Honig, um Wissenswertes über andere
Bienenprodukte und gleichzeitig über das Leben der Bienen und all das, was ein Imker wissen sollte. Wer darüber nachdenkt, Imker zu werden kann im Portal stöbern und andere auch.

Ich selbst habe eine kleine Hobbyimkerei aber keine direkte Webseite zu meinen Bienen. Schon lange möchte ich ein solches Projekt angehen - nur fehlt mir immer die Zeit.

Somit sollte hier stellvertretend für viele andere einfach das Projekt "Honig-Portal" einmal vorgestellt werden. Danke, an alle Imker, egal ob Hobby- oder Berufsimker. Sie alle leisten einen unschätzbaren Beitrag zum Umweltschutz!




Mittwoch, 3. Dezember 2014

Was ist ein Maulesel, was ein Maultier?

Ja ist das nicht gleich? In beiden stecken die Erbanlagen eines Pferdes und die eines Esels.
Der Unterschied liegt darin, dass eines den Esel und das andere das Pferd zur Mutter hat.

Lässt sich ein männlicher Esel von einer Stute verführen, ist das Ergebnis ein Maultier. Hat sich dagegen ein Hengst von einer Eselin verführen lassen, kommt eine Maulesel heraus. Beim Maultier ist also das Pferd, beim Maulesel die Eselin die Mutter. In beiden Fällen sind die Nachkommen unfruchtbar. Es gibt keinen Standart der Tiere und somit nicht wie bei Hunden, Katzen oder anderen Haustieren viele Rassen. Das Maultier kommt häufiger vor, da sich ein Hengst seltener eine Eselin aussucht. Alle sind durch die langen Ohren der Esel gekennzeichnet. Der Schwanz gleicht dem eines Pferdes, das Fell überwiegend auch. Sonst lassen sich beide Varianten nicht eindeutig voneinander unterscheiden, manchmal nur durch eine Analyse der Gene.

Der Esel als Vater (hier im Bild) ergibt ein Maultier - © H. Nedo

Ein bekannter Spruch lautet: „Ein Maultier läuft wie ein Pferd, arbeitet wie ein Ochse und frisst wie ein Esel.“ Er sagt bereits etwas über die Eigenschaften aus. Maultiere sind sehr genügsam und robust. Der Esel ist aufgrund schmalerer Hufe trittsicherer als ein Pferd, dieses dagegen stärker. Maultier und Maulesel vereinen die positiven Eigenschaften ihrer Eltern. Daher wurden und werden die Tiere gerne als Lasttiere eingesetzt. Noch heute spielen sie bei den Gebirgsjägern der Bundeswehr eine Rolle. Das liegt auch daran, dass ein Muli (ein anderer Name für die Tiere) weniger temperaturempfindlich ist als ein Pferd. Maultiere erholen sich nach einer Anstrengung auch schneller. Sie werden direkt für den Zweck des Lastenträgers in schwierigem und rauen Gelände gezüchtet. 

Die meisten Maulesel in Deutschland leben in Bad Reichenhall. Hier gehören sie  neben Haflingerpferden zur Tragtierkompanie. Beide Arten sind die einzigen Tragtiere, die lange, unwegsame Strecken lautlos, ausdauernd und unauffällig bewältigen können. Die Tiere sollen vor allen in Friedensmissionen eingesetzt werden. Sie transportieren auch im Gebirge bei Hitze und Kälte Dinge zur Truppenversorgung, Waffen, Munition und selbst Verwundete. Im Kosovo erwiesen sich Mulis als hilfreiche Kameraden. Gezüchtet werden hier gezielt Maultiere. Es heißt, dass die Eigenschaften der Mutter überwiegen, so dass diese etwas größer und kräftiger sind. Sie haben einen starken Charakter und binden sich eng an einen Menschen. Dieser braucht Geduld und Durchsetzungskraft um als zweibeiniges Leittier akzeptiert zu werden. Trotz ihres wie bei Pferden ausgeprägten Fluchtinstinktes reagieren sie bei Angst nicht so schnell mit Panik wie diese.




Somit hat das Maultier seine Rolle in der Landwirtschaft zwar an schwere Maschinen abgegeben, als Lastenträger für spezielle Aufgaben ist es dagegen auch heute noch wichtig. Maultier oder Maulesel sind beides Züchtungen des Menschen, die es so in der Natur nicht gibt. Charles Darwin soll 1862 gesagt haben: „Das Maultier scheint mir ein sehr erstaunliches Tier zu sein. Es macht den Anschein, dass hier die Kunst die Natur übertroffen hat.“

Bilder zu Maultieren finden Sie auf der Webseite von Panzerbaer.de

Noch mehr Wissenswertes zum Maultier auf Wikipedia

Montag, 20. Oktober 2014

Perlhühner - die Polizei des Geflügels

Perlhühner - grau gefiedert mit weißen Punkten - H. Nedo

Das letzte Wochenende verwöhnte uns noch einmal mit herrlichem Oktoberwetter. Buntes Herbstlaub leuchtete sonnendurchflutet und unser Ausflug in Richtung Bautzen durch die Lausitz konnte nur schön werden. Unterwegs hielten wir an einem Grundstück, das von seltsamen Hühnern bewacht wurde. Oder waren es Truthühner. Nein, da war ich mir sicher. Ich tippte auf Perlhühner und hatte Recht. 

Kaum verließen wir das Auto, ich schon allein, um die schönen Tiere zu fotografieren, empfing uns ein schrilles, außergewöhnlich lautes Geschrei. Die Hühner zeterten und wir waren sicher, der Besitzer konnte nicht überhöhten, dass wieder einmal neugierige Schaulustige an seinem Gartenzaun standen. 

Blaugraues Gefieder mit weißen Punkten zeichnet Perlhühner (Numididae)aus. Es gibt weltweit nur sechs Arten, eine davon, das Helmperlhuhn (Numida meleagris) ist als domestizierte Art bekannt. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet dieser Hühnervögel liegt in Afrika südlich der Sahara. Helmperlhühner lieben die offene Savanne. Sie sind inzwischen in zahlreichen Ländern verbreitet, auch in Europa. Hier allerdings nur als Haustiere. Einige wenige sind ausgewildert, haben sich aber nicht in freier Natur verbreitet.

Wer Perlhühner halten möchte, sollte sich darauf einstellen, dass die Vögel sehr laut werden, sowie sich Fremdlinge nähern. Sie gelten als die Polizei des Geflügels und zeigen mit Gezeter jede mögliche Gefahr an. Da müssen die Nachbarn entweder tolerant sein oder in gebührendem Abstand wohnen. Ansonsten sind die Tiere nicht etwa einfach wie Hühner zu halten. In freier Wildbahn leben sie in großen Gruppen und schlafen auf Bäumen der Savanne. Zur Brutzeit finden sich Paare zusammen, was bedeutet, dass auch in Gefangenschaft mehr Hähne als bei Hühnern notwendig sind. Für ein oder zwei Hennen brauchen Sie einen Hahn, sonst rufen die hahnlosen Hennen permanent nach einem männlichem Partner. Das ist auch der Grund, warum Perlhühner den Ruf haben, extrem laut zu sein. Zusätzlich brauchen die lauffreudigen Vögel viel Platz. Es heißt, pro Tier sind zehn Quadratmeter Grasfläche notwendig. Da sich die Tiere am wohlsten in einer größeren Gruppe fühlen, muss das Grundstück die entsprechenden Maße haben. Gefressen wird nicht nur Grünzeug. Insekten, wie Heuschrecken, Käfer und Spinnen sowie Würmer und Schnecken stehen auf dem Speiseplan. 

Das Perlhuhn wurde vom BDRG, dem Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter zur Rasse des Jahres 2014 gekürt. Damit sollte eine wenig beachtete Geflügelrasse mehr Beachtung finden. Ansonsten sind Puten- und Perlhuhnhalter im Sonderverein Deutscher Puten- und Perlhuhnzüchter 1907 organisiert. Viele Liebhaber, die Puten halten, versuchen es auch mit Perlhühnern. Es sind gesellige Tiere, die sich als einzelnes Paar nicht wohl fühlen. Wer die hübschen Vögel halten möchte, braucht neben Platz auch das Wissen um die Besonderheit der Rasse, die sich noch einige Verhaltensweisen ihrer wild lebenden Brüder und Schwestern erhalten hat. Fleisch und Eier sollen sehr schmackhaft sein. 



In der Gruppe mit viel Platz fühlen sich Perlhühner am wohlsten. - H. Nedo

Mehr Infos über die Unterscheidung der sehr ähnlichen Geschlechter, über Farbschläge und den Verein finden Sie auf deren Webseite.



Dienstag, 3. Juni 2014

Bildband Schöne Hühner - Rezension

Bildband "Schöne Hühner" 

Irgendwie haben mich frei herumlaufende Hühner schon immer fasziniert, erst Recht, wenn es sich um ausgesprochen schöne Rassen handelt. Das Buch „Schöne Hühner“ stellt über 40 Rassen in Wort und Bild vor, die weltweit als die schönsten gelten. Es ist ein Augenschmauss für jeden und besonders natürlich für alle, die Hühner lieben. Der Fotograf Andrew Perris setzt jedes einzelne Exemplar gekonnt in Szene. Es sind nicht einfach Hühner mit ausgefallenem Federkleid, sondern Persönlichkeiten, die sich zur Schau stellen und deren Züchter stolz auf sie sind. Der Bildband lebt von diesen Porträts, wobei jede Rasse neben dem Bild auch mit Text vorgestellt wird. Es ist jeweils eine kurze Beschreibung des Huhns, dann folgen Hinweise zur Nutzung und zu verwandten Rassen. Ergänzt werden die Angaben durch das übliche Gewicht der Rasse und deren Herkunft sowie Verbreitung. Abgebildet sind je Rasse immer ein Hahn oder die Henne, wobei die Zahl der Hähne überwiegt. 

Ich bin kein Kenner von Hühnerrassen, kann aber dieses Buch empfehlen zum Anschauen und kurz informieren. Wer wirklich mehr über Hühnerhaltung wissen möchte, muss sich weitere Literatur besorgen. Das Buch beginnt zwar mit einer kurzen Einführung, schreibt etwas zur Geschichte des Huhns als Haustier, geht auf Geflügelstandards ein, auf die Rassen und auf Ausstellungsvorbereitungen, hat aber für die Themen Hühnerhaltung und Hühneraufzucht jeweils nur eine Seite parat. Es ist ein Bildband über schöne Hühner - der Titel verrät genau das, was im Buch auch zu finden ist. Die Texte selbst wurden von Christie Aschwanden geschrieben, die selbst in Colorado (USA) als Journalistin und Geflügelzüchterin arbeitet. Sie weiß also, worüber sie schreibt. Kurz und kompakt wird über die einzelnen Hühnerrassen informiert, je Exemplar immer auf einer Doppelseite, links der Text und rechts das Porträt.

Folgende Rassen werden im Buch dargestellt: Antwerpener Bartzwerge, Orpington, Rhodeländer, Deutsche Langschan, Croad-Langschan, Holländische Zwerghühner, Rosenkämmige Bantams, Yokohama, Plymouth Rocks, Sumatra, New Hampshire, Welsumer, Barnevelder, Hamburger, Nanking-Zwerghühner, Altenglische Zwergkämpfer, Leghorn, Araucana, Minorca, Chabos, Marans, Cochin, Sussex, Federfüssige Zwerghühner, Brahma, Holländer Haubenhühner, Goldfarbige Italiener, Sebright, Moderne Englische Kämpfer, Seidenhühner, Malaien, Ancona, Australorps, Appenzeller Spitzhauben, Wyandotten, Strupphühner, Faverolles, Burma Zwerghühner, Ägyptische Fayoumi, Scots Dumpy, Dorking, Schwanzlose Araucana, Indische Kämpfer.

Der Name der einen oder anderen Rasse ist vielleicht auch dem Huhn-Unkundigem geläufig, manche dagegen haben Sie aber noch nie gehört? Das Buch zeigt, wie vielgestaltig Hühner sein können. Ein Malaien-Hahn sieht so ganz anders aus, als ein Goldfarbener Italiener. Ungewöhnlich kommen Haubenhühner daher und all die, die auch an den Beinen Federn tragen. Erstaunlich sind ebenso die verschiedenen Gewichte, die Hühner je nach Rasse auf die Waage bringen. Der Hahn eines Seidenhuhns wiegt bis zu 1,8 Kilogramm, der Brahmahahn dagegen bis zu 5,4 Kilogramm und bei Zwerghühnern sind es weniger als 1.000 Gramm. 

Wer Hühner liebt, wird auch dieses Buch mögen. Es ist ein Buch zum in die Hand nehmen, zum Stöbern am Abend in gemütlicher Stunde und für den Hühnerhalter, davon zu träumen, ob er nicht doch die eine oder andere Rasse halten möchte.

Bildband „Schöne Hühner“
Christie Aschwaden und Andrew Peppers (Fotograf)
LV-Buch im Landwirtschaftsverlag GmbH 2001
 Soft-Cover, 111 Seiten, komplett farbig
ISBN: 978-3-7843-5128-5

Freitag, 30. Mai 2014

Meine Pins auf Pintesterest - Tiere

Da ich gerne fotografiere, kann ich die meisten meiner im Internet veröffentlichten Artikel mit eigenen Fotos ergänzen. Daher bin ich bei Pinterest angemeldet und pinne einige der Fotos dort auf verschiedenen Pinnwänden. Meistens verweisen die Fotos dann zum passenden Artikel. Es gibt also eine Blumen-Pinnwand, eine für den Frühling, eine für Tiere (siehe unten) und andere. Wer also neugierig ist, stöbert dort einfach mal durch.

Folge Heikes Pinnwand „Tiere“ auf Pinterest.

Montag, 28. April 2014

Erster Bienenschwarm im April

Bienenschwarm an Blaufichte - © Heike Nedo

Am 26. April 2014 beobachteten wir den ersten Bienenschwarm in diesem Jahr. Noch nie sind meine Bienen so früh geschwärmt. Es ging gegen 11,30 Uhr los. Es ist die typische Zeit. Viele unserer Schwärme nutzen die Mittagshitze. Über meinen vier Völkern beginnt es gewaltig zu summen und plötzlich schwebt eine lebendige Wolke von Tausenden Bienen über den Beuten. Oft ist der Schwarm erst zu hören, dann sieht man ihn. Die Bienen sammeln sich und ziehen bei uns immer in die gleiche Richtung. Wo genau sie sich niederlassen ist verschieden. Schon oft musste ich in den Apfelbaum der Nachbarn steigen. Diesmal setzten sie sich direkt an den Stamm einer Blaufichte, gleich hinterm Grundstück. Damit war ich nicht glücklich. Wie soll ich zwischen den eng stehenden Ästen und direkt an den Stamm geschmiegt einen Schwarm einfangen?

Ein imkerfreundlicher Idealschwarm hängt sich an einen frei hängenden, nicht zu dicken, noch elastischen Ast eines Baumes, nicht zu hoch und so, dass gut Platz ist, um eine Kiste oder einfach einen Karton darunter zu halten. Zuerst werden die Bienen mit einem feinem Strahl Wasser feucht gemacht, damit sich die Schwarmtraube noch dichter zusammenzieht, und anschließend reicht ein kräftiger Schlag auf den Ast und die Bienentraube fällt durch die Erschütterung komplett in den Karton. Dann heißt es Klappe zu, kleines Einflugloch lassen, unter dem Baum stehenlassen und warten. Wenn die Königin im Karton ist, dann hat man den Schwarm. Die noch frei fliegenden Bienen folgen ihr in die neue Behausung. Zum Abend bereite ich dann eine Beute vor, stelle sie an ihren zukünftigen Platz und kippe den eingefangenen Schwarm einfach um. Wenn sich Bienen an ihrem Bau eingeflogen haben, kann man sie nicht mehr beliebig umstellen. Also bemühe ich mich immer, den Schwarm bis zum Abend dort zu haben, wo er zukünftig stehen soll. Die meisten meiner Schwärme habe ich mit einem einfachen Pappkarton eingefangen. Seit letztem Jahr nutze ich einen Schwarmeinfangkasten aus Holz. Er ist praktisch, zwar schwerer aber doch besser als die Kartons.

Nun saß dieser Schwarm direkt am Stamm der Fichte. Ich musste ihn also abfegen und dabei versuchen, mit dem Kasten direkt darunter an den Stamm zu gelangen, damit möglichst viele Bienen darin landen. Drei Versuche brauchte ich. Erst beim dritten Einfegen, hatte ich ein gutes Gefühl. Aber immer noch saßen viele Immen am Baum. Sie zogen sich immer wieder dort zusammen. Es war ein großer Schwarm. Inzwischen wurde es dunkel. Also stellte ich die vorbereitete Beute direkt neben den Baum, schüttete die Bienen aus dem Holzkasten hinein, fegte noch einmal ein Häufchen vom Stamm ab und überlies sie über Nacht ihrem Schicksal. Gleich am Morgen wurde die Beute umgestellt, es waren bereits viele Bienen darin. Sie kam neben meine anderen vier Völker. Der hölzerne Schwarmeinfangkasten war fast lehr und wieder saß an den Stamm geschmiegt noch eine Traube Bienen, so groß wie zwei kräftige Männerfäuste. Zu viele, um sie dort zulassen. Also kroch ich nochmal mit meinem Kasten an den Stamm und fegte diese Ausreißer ein. Ich stellte den Kasten unmittelbar vor die Beute, in der Hoffnung, auch die letzten Immen würden nun begreifen, wo sie hingehören. Es hat geklappt. Endlich! So ein Schwarm ist immer ein Ereignis. Und in diesem Jahr ist alles viel zu früh dran. Ein Schwarm im April ist selten. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aus meinen vier Völkern sind nun jetzt im April bereits fünf geworden.


Ob das Einfangen der Bienen gelingt? - © Heike Nedo

Freitag, 28. März 2014

Meine erste Reitstunde

Die Pferde vor unserem Grundstück / H. Nedo

Heute hatte ich meine ersten Reitstunden. Klasse! Habe zehn Stunden geschenkt bekommen. Die erste Stunde gehörte der Theorie. Ein bisschen was zum Pferd, zur Ausrüstung und so weiter. Und dann gleich: das Pferd von der Koppel holen, putzen, striegeln, satteln und natürlich aufsteigen und noch mal absteigen und an der Longe immer in der Runde rum. Schon das zweite Aufsteigen war kein Thema mehr. Im Sattel zu sitzen ist aber sehr ungewohnt. "Gerade sitzen", "Nicht nach vorne beugen.", "Körperspannung!" Am Ende meinte mein Lehrer: "Für die erste Stunde war das sehr gut." Auch ich war zufrieden, aber KO. Reiten ist was für Bauch, Beine und Po, also genau richtig für meine Birnenfigur. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Stunden.