Donnerstag, 29. Mai 2014

Bauernweisheiten zum Wetter - Juni

Madonnenlilie  reckt sich in die Höhe - © Heike Nedo


  • Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
  • Fliegt der Kiebitz tief und die Schwalbe hoch, bleibt die trockene Witterung noch.
  • Regen am Medardustag (8. Juni) vedirbt den ganzen Heuertrag.
  • Medardi Regen bringt der Gerste keinen Segen.
  • Hat Margarete (10. Juni) keinen Sonnenschein, dann kommt das Heu nie trocken ein.
  • Schönes Wetter auf Fortunat (12. Juni), ein gutes Jahr zu bedeuten hat.
  • Bis Mitte des Monats bitt um Regen, denn danach kommt er ungelegen.
  • Wie soll der Juni sein? Warm mit Regen und Sonnenschein.
  • Wie die Junihitze sich stellt, stellt sich auch die Dezemberkält.
  • Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken.
  • Gib’s im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
  • Bleibt der Juni kühl, wird dem Bauer schwül.
  • Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Regen sein.
  • Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
  • Im Juni bleibt man gerne stehen, um nach dem Regen auszusehen.
  • Wenn’s im Juni viel regnet, ist der Graswuchs gesegnet.
  • Wie’s Wetter an Johanni (24. Juni) war, so bleibt’s wohl 40 Tage gar.
  • Johanni trocken und warm, macht den Bauer nicht arm.
  • Glühn Johanniswürmchen helle, schöner Juni ist zur Stelle.
  • Ist der Siebenschläfer (27. Juni) nass, regnet’s im Unterlass.
  • Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnet’s ganze vier Wochen.
  • Siebenschläfer Regen - sieben Wochen Regen.
  • Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht.
  • Juniregen und Brauttränen dauern so lange wie ein Gähnen.
  • Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das gute Korn.
  • Soll Feld und Garten gut gedeihen, so braucht’s im Juni Sonnenschein.
  • Mensch und Juniwind ändern sich geschwind.
  • Wenn der Juni kühl und trocken, gibt’s was in die Milch zu brocken.
  • Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt.
  • Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer.

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